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Das Projekt 



Berlin, das ist zum Beispiel die Metropole Deutschlands. Ein Zuhause für 3.600.000 Menschen mit 193 verschiedenen Nationalitäten. Das sind unglaubliche viele Kulturen, Geschichten und Ansichten, die jeden Tag unzählige Male aufeinander treffen und die so diese Stadt ausmachen. Arabische Kultur ist ein Teil davon, gestaltet von etwa 132.000 Arabern die in Berlin leben und weitaus mehr Leuten, die sich für diese Lebensgestaltung interessieren.

Mit dem Fotoprojekt “Arabische Kultur in Berlin”  wollen wir allen Interessierten eine Möglichkeit geben, einzutauchen und mit allen Sinnen einen Querschnitt, eine Seite des Arabischen und seiner Symbiose mit der deutschen Hauptstadt zu erleben.

Was schon in der Epoche der Antike als Quelle der Inspiration genutzt wurde, hat uns auch bei  unserem Projekt auf viele unterschiedliche Ideen gebracht. Religion fühlen, Kulinarisches verköstigen, Menschen mit interessanten Lebensgeschichten treffen oder die Schönheit der arabischen Schrift kennenlernen, waren hierbei nur einige der Aspekte, die wir erleben durften.

Mit unserer Ausstellung ist es uns außerdem ein Anliegen, die transkulturelle Freiheit vorantreiben. Altmodische, oft vorurteils-basierte Denkstrukturen müssen gebrochen werden. Interesse soll geweckt werden, denn nur Menschen die in den Austausch treten, können sich am Ende wirklich gut verstehen. Unabhängig von Nationalität sollten veraltete Ideale umgeworfen  und neue Lebensweisen Stück für Stück adaptiert werden. Nur so entsteht die Vernetzung Berlins zu einem Raum für ein besseres Miteinander.


Wer sind wir? 


Unser Foto-Projekt hatte vor allem eines zum Ziel: Die intensive Beschäftigung mit der arabischen Kultur im Raum Berlin, die am Ende in einer Ausstellung festgehalten werden sollte.

Dieser Arbeitsprozess wurde von "After School Hustle" angeleitet, einer gemeinnützigen Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Jugendliche in und um Berlin dabei zu unterstützen ihr Potential zu entfalten.

In diesem Fall gestaltete sich das durch Workshops, in denen wir Fotografie- und Bearbeitungsgrundlagen vertieften sowie vielen Treffen, bei denen Zwischenstände verfeinert und Auswahlen getroffen wurden. Neben künstlerischen Anliegen lag der Fokus hierbei stets auf einer reflektierten Erschließung des eigentlichen Themas: den arabischen Einflüssen in der Hauptstadt.

Dafür war es entscheidend, dass Stereotypen hinterfragt und Motive eigenständig diskutiert wurden.

So entstanden im Zeitraum von knapp fünf Monaten (zwischen Oktober 2019 und Februar 2020) die ausgestellten Fotografien. Eingefangen von Berliner Jugendlichen,

zeigen sich die vielfältigen Facetten der Stadt und Kultur in jedem der Ausstellungswerke.

Damit möchten wir in einen Dialog treten - zwischen Fotograf und Betrachter, arabischen Berlinern und Bewohnern aus anderen kulturellen Kreise. Die Frage, was arabische Kultur ausmacht und in welcher Form sie in Berlin vertreten ist, durchzieht die einzelnen Werke, dokumentarische Aufnahmen neben kontroversen Perspektiven bilden so einen winzigen Ausschnitt aus der deutsch-arabischen Welt - und laden zur eigenen Beschäftigung ein.



Alissa Al-Bahra
Nils Woitschach
Stephan Kruse
Lina El-Said
Finn Killing
Carlotta Mühlner
Lina Nix
Elisabeth Duquesnoy
Jesaja Krössin
Lila Steinmann
Miles Heekeren
Liv Killing
Paula Krähe
Sade Zipper
Tasnim Khadem-Al-Charieh
Elif ÇetinDavid Killian
Livia Nad















Mark
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